Musikschule Lindau
Streichinstrumente

Streichinstrumente

Die Violine…

…gehört zur Familie der Streichinstrumente

und ist wohl deren bekannteste und beliebteste Vertreterin. Berühmt sind noch heute die italienischen Hersteller aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die durch ihre handwerkliche und künstlerische Perfektion wegweisend waren für die heute gespielten Streichinstrumente: Nicola Amati , Anonio Stradivari und Guiseppe Guarneri del Gesu.

Auf den Streichinstrumenten kann schon sehr früh begonnen werden. Je nach Größe können Kinder bereits im Alter zwischen 5 und 6 Jahren beginnen. Für diese Schüler gibt es spezielle kleine Instrumente. Diese kleinen Instrumente können in der Musikschule entliehen werden. Mit ca. 12 – 14 Jahren werden die meisten Jugendlichen dann ihr eigenes Instrument beim Geigenbauer auswählen.

Der Lohn für den besonderen Fleiß, der für dieses Instrument neben einer guten musikalischen Veranlagung aufgebracht werden muß, liegt in der vielseitigen Einsetzbarkeit und einer fast unerschöpflichen Literatur durch alle Epochen der Musikgeschichte und Stilrichtungen. Vom Sinfonie- oder Kammerorchester über Quartettspiel und Kammermusik mit Klavier und anderen Instrumenten bis hin zur Unterhaltungsmusik eröffnet die Violine eine reiche Auswahl an Möglichkeiten klangberauschende Erlebnisse zu sammeln.

Die Viola…

…ist ein sonores Streichinstrument, 

das etwas größer als die Violine, der menschlichen Stimme am nächsten kommt. Auch Bratsche genannt, ist sie ein Instrument der Alt-Lage, klingt eine Quinte tiefer als die Violine und verlangt das Erlernen des Altschlüssels. Mit der Viola sollte man erst im Alter von ca. 10 Jahren beginnen, da Violen in viertel- oder halben Größen klanglich meist nicht sehr zufriedenstellend sind.

Es empfiehlt sich demnach mit der Violine zu beginnen und später auf die Viola umzusteigen. Leider interessieren sich viel zuwenig Schüler und Erwachsene für dieses schöne, wohlklingende Instrument. Die Viola fällt aus diesem Grund in die Mangelinstrumentenförderung. Unverzichtbar ist die Viola im Quartettspiel, sowie im Orchester. Wer gut Viola spielen kann, ist deshalb sehr gefragt. Darüber hinaus kann man sich mit der Viola auch solistisch betätigen. Konzerte, Solosonaten, kammermusikalische Werke in den verschiedensten Besetzungen sind im reichen Maße vorhanden.

Das Violoncello…

…wird auf Grund seiner bereits beachtlichen Korpusgröße zum Spielen mit seinem Stachel auf den Boden gestellt.

Es klingt in der Tenor- und Baßlage eine Oktave tiefer als die Viola und besticht durch seine enorme Klangfülle.

Auch dieses Instrument gibt es in allen Größen zu leihen, so daß Kinder im Alter von 5-6 Jahren bereits damit beginnen können. Für Cello gibt es eine Fülle originaler Solo- und Kammermusikliteratur. Eine fundamentale Bedeutung hat das Cello im Sinfonie- und Kammerorchester.